enowa AG und iCD. stellen auf der „International SAP Conference for Chemicals“ ihre IoT-Anwendung „Connected Lab“ vor

Düsseldorf/Hamburg/München/Würzburg,

In Kooperation mit den Unternehmen SpiraTec und iCD. entwickelt die enowa AG, Unternehmensberatung für digitale Transformation, derzeit ein „Connected Lab“ – eine IoT-Anwendung, die die vertikale Integration für die chemische Produktion und das Qualitätsmanagement auf Basis des SAP Leonardo IoT auf der SAP Cloud Platform unterstützt. Den ersten Prototypen stellen die enowa AG und das auf Laborsoftware spezialisierte Unternehmen iCD. bei der diesjährigen „International SAP Conference for Chemicals“ in Prag (CZ) vom 16. bis 18. Oktober 2018 vor.

Thomas Haendly, CDO für den Geschäftsbereich Industrie bei der enowa AG, erläutert das Vorgehen bei der Entwicklung des „Connected Lab“: „Im Rahmen unseres Prototyps betrachten wir einen für die chemische Industrie typischen Produktionsprozess, die Polymerisation. Dabei wird die dafür erforderliche Anlage über Sensoren überwacht. Diese Sensoren liefern sowohl Daten über den Zustand der Anlage als auch über den Produktionsprozess auf der Anlage. Ferner werden während des Produktionsprozesses Proben entnommen und im Labor analysiert. Nicht nur die Daten der Anlage, sondern auch die Ergebnisse der Analysen werden automatisch in die SAP Cloud Platform geschrieben.“ Mit dem „Connected Lab“, so Thomas Haendly weiter, verfüge man über ein IoT-Szenario, das zeige, wie die Produktion und das Labor informationstechnisch zusammengebracht und damit die Automatisierung und der Informationsfluss in Chemieunternehmen gesteigert werden können. 

Dr. Dieter Genske, im Bereich Sales & Consulting bei der iCD. tätig, erklärt weiter: „Verschiedene Messsysteme sammeln die komplexen analytischen Messdaten auf der Laborebene über den gesamten Produktionszeitraum begleitend in SAP Leonardo. Dies ermöglicht eine umfassende Auswertung über die Produktionszyklen. Durch die Verschmelzung von Labor- und Produktionsdaten in der SAP Leonardo Platform lassen sich gezielt Informationen zu Rohstoff- und Produkteigenschaften bis auf die Rohdatenebene zurückverfolgen. Das erleichtert insbesondere bei unerwarteten Abweichungen in der Produktqualität die Ursachenanalysen und beschleunigt die Korrektur- oder Verbesserungsmaßnahmen.“